KDA

Card Set Information

Author:
Patttiii86
ID:
97914
Filename:
KDA
Updated:
2011-08-22 08:57:37
Tags:
kda
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KDA
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The flashcards below were created by user Patttiii86 on FreezingBlue Flashcards. What would you like to do?


  1. Was sind die Hauptziele des Türöffnungskonzeptes?
    Das Tök soll helfen, Kontakt zum einzelnen Menschen mit Demenz herzustellen, Türen zu seiner vom Versinken bedrohten Persönlichkeit zu öffnen und sein Befinden zu verbessern.
  2. Welche Bedeutung hat ein sehr guter Kontakt zum Klienten und dessen Angehörigen?
    Er hilft dabei die Persönlichkeit des Klienten, d.h. seine Lebensgeschichte, Vorlieben, Abneigungen und Bedürfnisse kennen zu lernen. So ist es möglich den Menschen mit Demenz angemessen zu begleiten und zu fördern. Von den Angehörigen lassen sich hierbei zusätzliche Informationen erfahren, oder sie sind die beste Quelle, wenn sich der Klient selbst nicht mehr äußern kann.
  3. Auf welche Art und Weise können sie die Persönlichkeit des Klienten kennen lernen?
    Indem man sich mit dem Klienten auseinandersetzt, z.B. durch Biografiearbeit, Validation, Bezugspflege, Fremdanamnese durch Angehörige, Ärzte, etc.
  4. Welche Bedeutung hat die Bezugspersonenpflege in der Arbeit mit Menschen mit Demenz?
    Sie sorgt für eine vetrauensvolle Beziehung, auch zu den Angehörigen. Ein partnerschaftliches Arbeiten wird ermöglicht und emotionale Geborgenheit und Sicherheit entstehen. Die Lebensqualität des Klienten wird so gefördert.
  5. Worin besteht die Qualität in kleinen Wohneinheiten zu leben für Menschen mit Demenz?
    • Weil den Menschen überschaubare familienähnliche Wohnstrukturen vertraut sind.
    • Dies wird erreicht durch:
    • Wohnbereiche für Kleingruppen mit Wohnküche
    • Einrichtung dem Geschmack der Bew. entsprechend
    • Materialien, die Sicherheit und Geborgenheit vermitteln
    • Die Qualität ist hierbei das Vertraute, das Geborgenheit, sowie innere und äußere Sicherheit vermittelt.
  6. Was ist unter dem Begriff "Normalitätsprinzip leben" zu verstehen?
    Leben und Wohnen stehen in Vordergrund, die erforderliche Pflege soll nicht sichtbar sein. Der Alltag der Wohngruppenbew. wird individuell, biografieorientiert und ressourcenorientiert gestaltet. Bewohnergruppen sollten bzgl. der Biografie möglichst homogen sein.
  7. Widmen sie sich der 3. Richtlinie des Tök mit den positiven Verhaltensweisen einer PFK. Begründen sie diese Verhaltensweisen.
    • Den Menschen akzeptieren wie er ist
    • Selbstbestimmung, Selbstachtung, Mitbestimmung und emotionalen Ausdruck wahren und fördern, da dies das höchste Gut im Leben eines Menschen ist
    • Wertschätzung, für emotionale Geborgenheit sorgen, um das Selbstbewusstsein zu stärken
    • Soziale Kontakte fördern, um Isolation zu verhindern
    • Eine sichere und identitätsstärkende Umgebung schaffen, um Orientierung zu geben
    • Möglichkeiten bieten vertrauten Beschäftigungen nachzugehen um sich nützlich zu fühlen
    • Sinne stimulieren, Genießen, für Entspannungsmöglichkeiten sorgen, um die Lebensqualität auf emotionaler Ebene zu steigern
    • Humorvoll arbeiten, offen sein für Humor
    • Partnerschaftliche und identitätsstärkende Umgehensweise, da sich die Identität auflöst
    • Angemessene Kommunikation, der kognitiven Fähigkeit angemessen
  8. Erläutern sie die 4. Richtlinie des Tök.
    Die Arbeit im multiprofessionellen Team ermöglicht einen regelmäßigen Austausch für die Pflege- und Betreuungsplanung. Dies sorgt für eine Transparenz der jeweiligen Arbeitsbereiche und erleichtert Kooperation und kollegiale Beratung
  9. Was beinhaltet die Aussage konkret "Informiere dich über psychatrische Krankheitsbilder und Verhaltensweisen"?
    • Dass man sein Fachwissen aktualisiert über z.B. Sucht, Depression, Demenz, Delir, etc.
    • Dies ermöglicht eine bessere Gestaltung der Bezugspflege.
  10. Welche Fort- bzw. Weiterbildungen sind für PFK in der arbeit mit Menschen mit Demenz notwendig und sinnvoll?
    • Zuerst muss der Bildungsbedarf erfasst werden.
    • Mögliche Weiterbildungen sind:
    • Weiterbildung zur gerontopsychatrischen Fachkraft
    • Themenspezifische Weiterbildungen zu verschiedenen Krankheitsbildern und Psychopharmaka
    • Weiterbildungen in Kommunikation und Gesprächsführung, z.B. Validation
  11. Plakat: Türen öffnen zum Menschen mit Demenz
    • 1. Lerne die Persönlichkeit des Klienten kennen
    • 2. Sorge für kleine und wohnliche Organisationseinheiten und dafür, dass die Klienten feste Bezugspersonen unter den Mitarbeitern haben (Bezugspersonenpflege)
    • 3. Stelle die Person in den mittelpunkt deines Tuns. Öffne Türen zum Klienten und vermeide türschließendes Verhalten bei dir selbst und bei anderen.
    • 4. Verbinde dein Wissen mit dem Wissen anderer Berufsgruppen un arbeite mit ihnen zusammen
    • 5. Informiere dich über (psychatrische) Krankheitsbilder und Verhaltensweisen
    • 6. Bilde dich gezielt und sinnvoll fort

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