Validation

Card Set Information

Author:
Patttiii86
ID:
97924
Filename:
Validation
Updated:
2011-08-22 09:52:21
Tags:
Validation Naomi Feil
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Validation
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  1. Was ist unter Validation zu verstehen?
    Validation ist eine therapeutische Methode zur Kommunikation mit Menschen mit Demenz, bei der deren emotionale Bedürfnisse angesprochen werden. Die Pflegenden folgen in die Welt der alten Menschen, versuchen ihre Wahrnehmungen und Gedankengänge zu verstehen und ihre Gefühle herauszuarbeiten und zu akzeptieren. Die alten Menschen erhalten Gelegenheit ihre durch den Gedächtnisabbau verwirrten Gedanken zu ordnen, ihr Erleben zu klären und zu einem Abschluss zu kommen.
  2. Die Begründerin der Validation hat drei Annahmen formuliert, die die Grundlagen ihres Konzeptes für den validierenden Umgang sind.
    Berichten sie über diese drei Annahmen.
    Was beinhalten sie?
    (3)
    1. Schmerzliche Gefühle, die im Leben durch traumatische Erlebnisse ausgelöst wurden und nicht verarbeitet werden konnten, gären weiter, auch wenn sie nicht im Bewusstsein präsent sind. Menschen mit Demenz können solche Erinnerungen nicht mehr unterdrücken und sind ihnen ausgeliefert.

    2. Wenn Entwicklungsaufgaben nicht bewältigt wurden, kann dies zu psychischen Problemen führen. Am Ende des Lebens entsteht das Bedürfnis dies nachzuholen. Alte Menschen möchten ihr Leben klären, um in Ruhe sterben zu können.

    3. Fühlen sich alte Menschen mit Demenz akzeptiert und verstanden erleichtert dies ihre emotionale Last. Sie können ihre Gefühle verarbeiten und ihre Entwicklungsaufgaben bewältigen.
  3. Wie lauten die von der Begründerin der Validation benannten Stadien?
    (4)
    • Stadium I: Mangelhafte Orientierung
    • Stadium II: Zeitverwirrtheit
    • Stadium III: Sich wiederholende Bewegungen
    • Stadium IV: Vegetieren
  4. Anhand welcher Kriterien betrachtet die Begründerin der Validation Menschen mit Demenz?
    (9)
    • Orientiertheit
    • Körpermuster, Muskelzustand
    • Ton, Stimme
    • Augen
    • Emotionen
    • Verrichtungen des täglichen Lebens
    • Kommunikation
    • Gedächtnis, Denkvermögen, Soziales Verhalten
    • Humor
  5. Nennen sie die verbalen Techniken der Validation.
    (6)
    • W-Fragen
    • Zusammenfassen
    • Spiegeln
    • Sinne ansprechen
    • Nach Extrem fragen
    • Erinnerungen wecken
  6. W-Fragen
    (4)
    • W-Fragen stellen um Fakten zu erfahren, ohne Gefühle anzusprechen.
    • wer, was, wo, wann,wie
    • Niemals warum fragen
    • Geben Raum über Ereignisse und Empfindungen zu berichten. Sorgen für Auseinandersetzung mit dem Erlebten. Pflegefachkraft kann die Biografie ergänzen und erlebte Situationen bei der Begleitung berücksichtigen.
  7. Zusammenfassen
    Das gesagte zusammenfassen und wiedergeben. Der Bew. fühlt sich dadurch verstanden.
  8. Spiegeln
    Emotionen des Bew. werden erfasst und wiedergegeben. Der Bew. erfährt hierdurch emotionale Geborgenheit.
  9. Sinne ansprechen
    Über Gerüche, Geschmäcker oder visuelle Eindrücke, z.B. Bilder, mit dem Bew. sprechen oder evtl. mit ihm singen. Hierdurch werden Erinnerungen und Emotionen geweckt.
  10. Nach Extrem fragen
    Die Betroffenen können so über ihre Beschwerden reden und sie damit besser verarbeiten. Sie können so auch Ärger und Enttäuschungen abbauen.
  11. Erinnerungen wecken
    Alte Menschen mit Demenz könne keine neuen Strategien zur Problembewältigung lernen, aber auf alte zurückgreifen.
  12. Nennen sie die nonverbalen Techniken der Validation.
    (6)
    • Blickkontakt
    • Berühren
    • Medien verwenden
    • Winken
    • Körperhaltung anpassen
    • Grundstimmung aufnehmen
  13. Blickkontakt
    Menschen mit Demenz können intensiven Blickkontakt sehr lange halten und genießen.
  14. Berühren
    Berührungen werden bewusst und dosiert angewendet und müssen sowohl für den alten Menschen als auch die PK stimmig sein. Sie sind wohltuend, bringen Entspannung und reduzieren Ängste.
  15. Medien verwenden
    An die Biografie anknüpfende Medien können die Lebensqualität steigern. Vertraute Kompetenzen werden aktiviert und ein Gefühl des Aufgehobenseins in der Gemeinschaft wird erzeugt.
  16. Winken
    Ermöglicht die Kontaktaufnahme auch über weite Distanzen.
  17. Körperhaltung anpassen
    Es wird auf die Körpersprache des alten Menschen geachtet und dieselbe Körperhaltung und -spannung eingenommen. Man begibt sich so auf dieselbe Ebene mit dem Bew.
  18. Grundstimmung aufnehmen
    Der Gesprächspartner fühlt sich wahrgenommen und ernst gemeint.
  19. Welche Bedeutung hat das validierende Arbeiten mit Menschen mit Demenz für sie als PFK? Nennen sie fünf Argumente die sie diesbezüglich einem Auszubildenden nennen würden.
    (5)
    • Stress und Unsicherheit beim alten Menschen werden reduziert
    • Der alte Mensch erlebt das Gefühl des Geliebt- und Nützlichseins
    • Ermöglicht es den alten Menschen kommunikativ am Leben teilzunehmen.
    • Das leben des alten Menschen gewinnt an Qualität und Bedeutung
    • Erhöhung der Arbeitszufriedenheit des PP

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