Mitunternehmerschaften

Card Set Information

Author:
realslog
ID:
97966
Filename:
Mitunternehmerschaften
Updated:
2011-08-22 15:33:43
Tags:
Bilanzsteuerrecht
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Description:
Mitunternehmerschaften II
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  1. Unter welchen Voraussetzungen rechnen Wirtschaftsgüter des Gesellschaftsvermögens nicht zum steuerlichen Betriebsvermögen?
    Sie sind kein steuerrechtliches Betriebsvermögen, wenn Sie einem Gesellschafter nicht nur vorübergehend ausschließlich zur privaten Nutzung dienen.
  2. Was versteht man unter notwendigem Sonderbetriebsvermögen I?
    Hierzu gehören Wirtschaftsgüter des Gesellschafters, die unmittelbar für betriebsliche Zwecke der Mitunternehmerschaft genutzt werden und kein Gesamthandsvermögen darstellen.
  3. Wann liegt notwendiges Sonderbetriebsvermögen II vor?
    Hierzu rechnen Wirtschaftsgüter des Gesellschafters. die unmittelbar zur Begründung oder Stärkung der Beteiligung des Mitunternehmers eingesetzt werden und kein Gesamthandsvermögen darstellen.
  4. Welche Wirtschaftsgüter können gewillkürtes Sonderbetriebsvermögen II sein?
    Wirtschaftsgüter, die objektiv geeignet sind, die Beteiligung des Mitunternehmers zu fördern, und die subjektiv zu Betriebsvermögen bestimmt wurden (Buchführung/Bilanzierung).
  5. Kann auch die mittelbare Überlassung von Wirtschaftsgütern für betriebliche Zwecke zu Sonderbetriebsvermögen führen?
    Ja, wenn die mittelbare Überlassung von Sonderbetriebsvermögen zu einer Stärkung der Beteiligung des Mitunternehmers führt, liegt notwendiges Sonderbetriebsvermögen II vor?
  6. Sind Gewinn vorab (Vorabgewinn) und Sondervergütung inhaltlich gleichzusetzen?
    Nein, der (handelsrechtliche) Gewinn vorab besagt, dass ein bestimmter Teil des handelsrechtlichen Ergebnisses den betroffenen Gesellschafter vorab zugerechnet wird, d.h. also vor quotaler Verteilung des Jahresüberschusses (Fehlbetrags)

    Sondervergütungen sind Vergütungen i.S.d. § 15 Abs.1 S.1 Nr.2 S.1 HS.2 EStG. Die hiernach zu erfassenden Begriffe sind handelsrechtlicher Aufwand (auch Betriebsausgabe in der StB I); Schlagworte "Stufentheorie", "additive Gewinnermittlung".

    Achtung: Die Begriffe werden in Klauszuren nicht immer säuberlich getrennt.
  7. Welche Vorgänge sind in Ergänzungsbilanzen, welche in Sonderbilanzen zu erfassen?
    • Ergänzungsbilanzen:
    • Mehr- oder Minderwerte des Gesellschaftsvermögens

    • Sonderbilanzen:
    • Sonderbetriebsvermögen
  8. Wie schlägt sich die additive Einkunftsermittlung ber PerG bilanztechnisch nieder?
    • Ergebnis lt. HB
    • +/- steuerliche Änderungen gem. §5 (6) und § 5 Abs.1 S. 1 HS 2 ESTG
    • (zb DrohverlustRSt,vorgeh. WM Finanzanlagen)
    • = STB der Gesellschaft (Hauptbilanz)
    • + Ergänzungsbilanzen
    • =STB I
    • +Sonderbilanzen
    • (sondervergütungen § 15 Abs 1S1Nr2 S1 HS 2)
    • = StB § 60 EStDV
    • = Gesamtbilanz der PersG

    +/- Gewinnkorrekturen § 4 Abs. 5 oder 5b EStG
  9. Was sind Sonderbetriebseinnahmen?
    Einnahmen, die ihre Veranlassung in der Beteiliung an der PersG haben, also insbesondere Einnahmen, die mit dem Sonderbetriebsvermögen verknüpft sind, sowie Sondervergütungen.
  10. Welcher Merksatz gilt zum sachlichen Anwendungsbereich des § 15 Abs.1 S.1 Nr.2 S.1 HS 2 EStG?
    Alles, was dem Wortlaut nach unter § 15 Abs.1 S.1 Nr.2 S.1 HS 2 EStG zu subsumieren ist, ist ein Fall des § 15 Abs.1 S.1 Nr.2 S.1 HS 2 EStG, dies gilt nicht für gewerbliche Schwester-PersG und eine mitunternehmerische Betriebsaufspaltung.
  11. Kommanditist K der L-KG bekommt die Grundstückspacht (lt. schuldrechtlichem Vertrag) für Dez 01 (3.000 EUR) am 20.01.2002 von der L-KG ausgezahlt. Für welchen VAZ ist sie bei der ges.+einh. Gewinnfeststellung zu erfassen.
    Als Aufwand zu berücksichtigen sind die Aufwendungen bei der KG in 01. Also ist die Sonderbetriebseinnahme ebenso in 01 zu berücksichtigen (=bezogen).
  12. Wann lag im vorstehenden Beispiel eine Entnahme vor? Buchungssätze für den Sonderbereich von K?

    01: Ford. LuL an Pachterträge 3.000
    02: Entnahme an Ford LuL 3.000
  13. Was sind Sonderbetriebsausgaben?
    Alle Aufwendungen eines Mitunternehmers, die ihre Veranlassung in der Beteiligung an der PersG haben, jedoch nicht der PersG, sondern desem Gesellschafter zuzurechnen sind.

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